AMS dating charcoal

AMS Radiokarbon Datierung von Holzkohle

Empfohlene Probenmengen (geringere AMS Mengen sind möglich – bitte kontaktieren Sie uns)
2-100 Milligramm (AMS), 15-50 Gramm benötigt für (RadiometricPLUS)
Empfohlenes Behältnis
Wiederverschließbare Plastikbeutel (bitte kleine und/oder zerbrechliche Proben zusätzliche in Aluminiumfolie verpacken)
Bitte senden Sie Ihre Proben in Paketen und nicht in Umschlägen, um die Proben vor Schäden während des Versands zu bewahren.
Laborempfehlungen für die Entnahme von Holzkohleproben aus Sediment finden Sie ebenfalls weiter unten.

Hinweis – Die Gebühren beinhalten δ13C Messungen, Qualitätssicherungsberichte, Kalenderkalibrierung (wo anwendbar) und einen 24/7 Internetzugriff auf vorherige Ergebnisse und in der Bearbeitung befindliche Analysen.

Vorbehandlung – Es ist wichtig die Vorbehandlungen, die auf eine Probe angewendet werden zu kennen, da diese das Endergebnis direkt beeinträchtigen können. Sie können sich gerne mit uns in Verbindung setzen, um mit uns über die Vorbehandlung zu diskutieren oder uns bitten, dass wir uns mit Ihnen nach der Vorbehandlung (und vor der Datierung) in Verbindung setzen.

Entnahme von Holzkohleproben aus Sediment

Es gibt verschiedene Wege, Holzkohle für eine Datierung aus der Sedimentmatrix zu gewinnen.

1- Manuelle Auswahl mit Pinzetten oder Mikropinzetten.

2- Aufschwemmen – anwendbar bei größeren, nicht übermäßig mit Lehm verkrusteten Stücken.

Die Wasseraufschwemmung ist eine zur Verdichtung oder Separation von Holzkohle und der Sedimentmatrix übliche Technik. Es besteht eine geringe Möglichkeit auf tatsächliche Verunreinigungen, es sei denn, das für die Aufschwemmung verwendete Wasser enthielt Petrochemikalien oder eine hochorganische Aufschlämmung. Wenn eine Aufschwemmung erforderlich ist, empfiehlt das Labor, (a) bei der Durchführung der Aufschwemmung chirurgische Handschuhe zu tragen und (b) das Material vor dem Versand für 12 – 24 Stunden bei Temperaturen von maximal 70C° zu trocknen.

3- Aufschwemmung mit nachfolgender Dispersion und Differenzialsiebung – anwendbar für Holzkohlefragmente größer als 180 Mikron.

Holzkohle, die kleiner als 180 Mikron ist, wird manchmal als „Mikroholzkohle” oder richtiger Ruß bezeichnet. Für eine Vorbehandlung ist verkohltes Material kleiner als 180 Mikron problematisch. Diese Proben weisen eine große Oberfläche auf und die zur Entfernung von Huminsäure angewendeten Alkaliextraktionen, lösen das Material oft auf, sodass nur noch wenig Material für eine Datierung zur Verfügung steht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um „Pigmentruß” (Partikel kleiner als Ruß), der z.B. in Meeres- oder Seekernen vorkommt, zu isolieren. Allerdings ist die Verwendung von Schwerflüssigkeiten und starken Säuren wie Fluorwasserstoffsäure erforderlich. Beta Analytic verwendet diese Verfahren, aufgrund der Gefahren bei der Handhabung von Fluorwasserstoffsäure, nicht.

Weitere Informationen zur AMS Datierung von Holzkohle

Den Altholzeffekt verstehen
Probenverunreinigung von Holzkohle
Auswirkung von Verunreinigungen auf Kohlenstoff Datierungsergebnisse
Physikalische Vorbehandlung von Holzkohle
Chemische Vorbehandlung von Holzkohle